Partizipation

Partizipationsverständnis

Praxisforschungsprojekt "Gute Orte in der Erziehungshilfe aus der Perspektive der
Jugendlichen"

Modellskizze "Kitastärke(n)"

Fortbildung "Kitastärke(n)"

Fortbildung "Kita-Eltern"

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Partizipationsverständnis

Das Thema Partizipation hat in der pädagogischen Debatte Konjunktur. Dabei geht es um die Frage, wie die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen zukünftig stärker in den unterschiedlichen Entscheidungsprozessen einbezogen werden können. Kinder und Jugendliche sollen in diesem Zusammenhang nicht mehr als Objekte von Planungen und Entscheidungen, sondern als handelnde Subjekte betrachtet werden, die zu einem Dialog  über ihre Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse fähig sind.

Die Agentur für Prävention hat das Thema der Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu einem Schwerpunktthema der pädagogischen Arbeit gemacht. Zusammen mit unterschiedlichen Projektpartnern haben wir in den letzten Jahren Projekte entwickelt und begleitet, um die pädagogische Praxis in Kitas, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu qualifizieren. Wir unterstützen auch zukünftig Institutionen, die ihren eigenen Partizipationsbemühungen ausbauen und neue Wege der Beteiligung gehen wollen. Aus unseren bisherigen Projekten lassen sich eine Reihe von Aspekten von Partizipation ableiten.

Praxisforschungsprojekt "Gute Orte in der Erziehungshilfe aus der Perspektive der
Jugendlichen"


Ein Kooperationsprojekt der Agentur für Prävention in Zusammenarbeit mit der Internationelen Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGFH), dem PARITÄTISCHEN Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg
-> Dokumentation der Fachtagung vom April 2008 und des Beschreibung
des Praxisforschungsprojektes als PDF-Datei
.



Modellskizze "Kitastärke(n)"

Ein Modellprojekt der Agentur für Prävention zu den Themen
Partizipation & Soziales Lernen für Kitagruppen aus dem Elementarbereich.
Die Erziehung zu Selbständigkeit und Selbstverantwortung ist (uns) besonders wichtig. Wir sind der Auffassung, dass eine Beteiligung von Kindern in Form der Mitgestaltung des Zusammenlebens in der Kindergartengruppe das Individuum und die Gruppe gleichermaßen stärkt. Eine Kindergartengruppe kann ein fast unerschöpfliches Reservoir an originellen Ideen zur Lösung von Problemen darstellen, wenn man den Kindern erlaubt und sie ermutigt, ihre Vorschläge zum Ausdruck zu bringen. Durch unser Projekt Kitastärke[n] möchten wir, losgelöst aus den Routinen des Kindergarten-Alltags, verschiedene Erlebnis- und Spielräume als Medien nutzen, in denen Kooperation, Kompromissbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen zentrale Rollen spielen. Durch das Miteinander-Verhandeln und das Aushandeln von Interessen erhalten Kinder und Erzieher_innen die Möglichkeit, ihre eigenen Grenzen und die der Anderen wahrzunehmen. Diese (neue) Wahrnehmung und die kreative Ressourcenerweiterung im Projekt Kitastärke[n] werden nutzbar gemacht.

-> Weitere Informationen und Projektausschreibung als pdf



Fortbildung "Kitastärke(n)"

Eine Beteiligung von Kindern, ausgehend von einer Erziehung zu Selbständigkeit und Selbstverantwortung, stärkt das Individuum und die Gruppe gleichermaßen: Miteinander-Verhandeln, Aushandeln von Interessen und gemeinsam Entscheidungen-Treffen sind ebenso Bestandteile wie der gemeinsame Transfer in den Kita-Alltag. Die Agentur für Prävention bietet dazu eine fünfteilige Fortbildung für pädagogisch Tätige an: Das Ziel von Kitastärke[n] ist die Erarbeitung eines individuellen Konzepts zur Umsetzung von Partizipation in der eigenen Kita. Dabei geht es auch um die Reflexion der eigenen Haltung und die Erweiterung des eigenen Methodenrepertoires.
-> Projektbeschreibung als pdf



Fortbildung "Kita-Eltern"

Zur partizipativen Arbeit in Kitas gehört neben der Teilhabe der Kinder auch die Einbeziehung und Beteiligung der Eltern. Die Elternkontakte zur Kita sind vielfältig und reichen von Aufnahmegesprächen, Tür- und Angelkontakten über Anregungen und Kritik bis hin zu gemeinsamen Projekten wie Ausflüge und Aktionstage. Was ist aber „echte“ Partizipation und wer entscheidet über Maß und Form? Diese 2teilige PraxisFortbildung will die Kita stärken, ein eigenes Konzept zur Partizipation von/ mit „ihren“ Eltern zu entwerfen. Kita_Eltern hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligung und Teilhabe der Eltern zu beleuchten und die spezifischen Ziele und Rahmenbedingungen der jeweiligen Kita zu erarbeiten. Partizipation darf dabei nicht als „notweniges Übel“ oder „Zusatzbelastung“ umgesetzt, sondern sollte als Bereicherung und Wachstumspotenzial für die Kita genutzt werden können.
-> Projektbeschreibung als pdf